Otelo kündigt Vertrag schadensersatz

[125] In Artikel 75 CISG heißt es: “Wird der Vertrag vermieden und hat der Käufer innerhalb einer angemessenen Frist nach Umgehung die Ware als Ersatz gekauft oder der Verkäufer die Ware weiterverkauft, so kann der Schadensersatzanspruch die Differenz zwischen dem Vertragspreis und dem Preis im Ersatzgeschäft sowie etwaige weitere nach Artikel 74 erstattungsfähige Schäden zurückfordern.” Ein seltener Vertragsbruch, in dem Strafschadenersatz zur Verfügung gestellt wurde, war Skibinsky v. State Farm Fire & Casualty Co.[49] Dort behauptete der Kläger, die Beklagte habe ein Muster trügerischen Verhaltens begangen, indem sie geringere Policen als die von den Mitgliedern der Öffentlichkeit geforderten verkauft habe, während die Vertretung der gewünschten Deckung vorgesehen worden sei. Aufgrund der weitverbreiteten Art der angeblichen vorsätzlichen Falschdarstellungen kam die Berufungsabteilung zu dem Schluss, dass die Vorwürfe einen “Betrug an der Öffentlichkeit” darstellen könnten, der die Gewährung von Strafschadenersatz rechtfertige. [50] Schäden sind das, was Sie grundsätzlich zurückfordern können, wenn Sie Ihren Anspruch nachweisen können, es sei denn, Sie haben einen anwendbaren Ausschluss oder eine Haftungsbeschränkung im Vertrag vereinbart. Um dem Risiko zu begegnen, dass sich der Markt zum Nachteil des Verpflichteten ändert, bietet Artikel 75 die Möglichkeit, ein Ersatzgeschäft einzuleiten und Schäden konkret zu berechnen, anstatt nach Artikel 76 abstrakt vorzugehen. Durch die Entscheidung, nach Artikel 76 fortzufahren, nimmt die geschädigte Partei das Risiko einer unzureichenden Entschädigung in Kauf. Die Entscheidung, ob eine Vertragslaufzeit Voraussetzung, Garantie oder Zwischenfrist ist, ist nicht immer einfach. In einigen Fällen kann das Statut die Klassifizierung diktieren oder beeinflussen. So legen beispielsweise bestimmte Bestimmungen des Warenkaufgesetzes von 1979 fest, ob bestimmte Bedingungen als Bedingungen oder Garantien anzusehen sind. Die Gerichte berücksichtigen auch die ausdrücklichen Vertragsbedingungen: Wenn die Parteien eine Klausel ausdrücklich als Bedingung oder Garantie angeben, werden die Gerichte sie in der Regel als solche behandeln. Es gibt jedoch Ausnahmen, z. B.

wenn die Satzung etwas anderes vorsieht oder wenn das Gericht unter den gegebenen Umständen der Auffassung ist, dass die Parteien nicht beabsichtigt haben können, eine Verletzung dieser Klausel zu verletzen, um zu einer automatischen Kündigung zu führen. In diesen Fällen sind die Gerichte in der Regel der Begriff als zwischengeschaltet auszulegen und prüfen anhand der Umstände, ob der Verstoß so schwerwiegend ist, dass die Kündigung gerechtfertigt ist.4 Als solche können Etiketten allein nicht garantieren, dass eine Klausel als Bedingung oder Garantie ausgelegt wird.